Gut für Körper, Geist und Seele

Im Vordergrund dieses Kurses steht die praktische Vermittlung des Autogenen Trainings (AT) als Entspannungstechnik. Neben Körperwahrnehmungsübungen und theoretische Grundlagen werden die sechs Formel:

  • Schwere
  • Wärme
  • Herz
  • Atmung
  • Leib + Kopf
  • Leitsatz

individuell von jedem Teilnehmer herausgefunden und geübt.

Vier Prinzipien des Autogenen Trainings

Umschaltung

Der gesamte Organismus schaltet von Anspannung auf Entspannung um und erfährt physische und psychische Reaktionen auf die selbstentspannendenÜbungen. Der Muskeltonus senkt sich, der Mensch erlebt ein Schweregefühl;die stärkere Durchblutung als Folge der Gefäßerweiterung wird alsangenehmes Wärmegefühl wahrgenommen

Generalisierung

Meint zum einen die Ausweitung der Wirkung des autogenen Trainings während der Übung, d.h. die Ausbreitung z.B. der Schwere oder Wärme von einem Körperteil auf andere nachdem ein Reiz gesetzt wurde; Und zum anderen die Wirkung über die Dauer der Übung hinaus.

Transfer

Übertragung von Erlerntem Verhalten auf andere Situationen. Lokal begrenzte Entspannung führt immer auch eine vegetative Entspannung herbei, d.h. das gesamte Nervensystem wird hierbei entspannt. Mit zunehmender Übungsdauer kann Entspannung auch in Alltags- und Stresssituationen erreicht werden.

Tonus-Regulation

Ausgewogenes Verhältnis von An- und Entspannung:

Die Ziele des Autogenen Trainings sind:

Selbstruhigstellung  ->  

 Lösung innerer Spannungen, wie Ärger oder Ängste.

Selbstregulierung  ->  

der Atmung und Durchblutung, also sonst „unwillkürlicher“ Körperfunktionen.

Leistungssteigerung  ->  

Konzentration, Erinnerungsvermögen, körperliche Leistungsfähigkeit.

Verringerte Schmerzwahrnehmung  ->  

Veränderter Umgang mit Schmerz.

Selbstbestimmung  ->  

durch individuelle, formelhafte Sätze.

Selbsterkenntnis und Selbstkontrolle  ->   durch die Schau nach Innen.

 

Kurskalender

22 Okt 2019
19:30 - 21:00
Progressive Muskelrelaxation