Ergonomie & Dynamik am Arbeitsplatz!

Betriebliche Gesundheitsförderung

Unternehmerischer Erfolg basiert unter anderem auf qualifizierten und motivierten Arbeitskräften. Will man als Unternehmer die Leistungsfähigkeit seiner Belegschaft – auch angesichts des demographischen Wandels – langfristig erhalten, sollte man einen wichtigen Faktor ins betriebswirtschaftliche Kalkül einbeziehen: die Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Jährlich führen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, also des Bewegungsapparates,  zu erheblichen Arbeitsausfällen (laut BARMER Gesundheitsreport 2014 mit 23,6 % der Fehlzeiten der größte Anteil).

Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann leiden in Deutschland unter chronischen Rückenbeschwerden. Dieses Krankheitsbild verursacht jährlich direkte und indirekte Kosten von über 25 Milliarden Euro (Robert-Koch-Institut 2006).

Direkt am Arbeitsplatz sind Präventionsmaßnahmen eine ausgezeichnete Gelegenheit, diese Ausfälle zu reduzieren und somit dem Arbeitnehmer und dem Unternehmen  gleichermaßen profitieren zu lassen.

Direkt am Ort des Entstehens dem Einfluss von Fehlbelastungen (z. B. durch Heben oder Arbeiten in gebückter Haltung oder langer bewegungsarmer sitzender Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz) begegnen, können - als Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung - arbeitsplatzbezogene Rückenschulmaßnahmen.

Studien belegen, dass damit beachtliche Verbesserungen erzielt werden. Häufigkeit und Schweregrad von Rückenbeschwerden und die damit verbundenen Arbeitsausfälle können vermindert werden. Wichtig sind bei diesen Präventionsmaßnahmen die richtige Kombination von Wissensvermittlung mit praktischen Übungen und Trainings.

Es gibt zudem Belege für den Einfluss mentaler Bedingungen und psychosozialer Faktoren (wie Über- und Unterforderung oder geringe Arbeitszufriedenheit) auf die Rückengesundheit.     Meine Kurse der betrieblichen Rückenschule basieren auf dem Konzept zur „Neuen Rückenschule“ (www.kddr.de), die einen umfassenden Ansatz verfolgt.

Die Neue Rückenschule beachtet alle Einflussfaktoren, analysiert diese und erarbeitet ein ganzheitliches Programm für die Rückengesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  

Als Rückenschullehrerin und Beraterin für Gesundheitsmanagement in Betrieben bin ich entsprechend qualifiziert und bilde mich kontinuierlich fort.